Das Biomasse Wunder
Edybus ist eine Kreuzung aus Sachalinknöterich und dem Japanischen Knöterich. Der Riesenknötericht erreicht ab dem 3. Jahr eine Höhe von ca. 3-4 Meter. Die Staude hat einen unglaublichen Trockenmasse-Ertrag von ca. 10-25 to pro ha (abhängig von der Bodenqualität).
Die Ernte erfolgt nach dem 3. Jahr in den Wintermonaten Dezember- März wenn der Boden noch
gefroren, oder im Frühjahr abgetrocknet ist. In
diesem Zeitraum hat die Pflanze eine Restfeuchte von ca. 15%- 20%. Die Vermehrung erfolgt
über Setzlinge, im Abstand von 1x1 Meter.
Edybus ist ein sehr guter Holzersatz mit sehr gutem Heizwert von über 5,0 kWh/kg und somit zur
Herstellung von Pellets bestens geeignet.
Der Ascheschmelzpunkt ist ähnlich wie bei Holz, deshalb keine Schlackebildung, wie bei Miscanthus und Halmgütern. Also ein optimaler Brennstoff für bestehende Heizanlagen.
Brennstoffversuch und Vergleich von physikalischen Eigenschaften

Die Zukunft, auch fÜr die Landwirtschaft
Edybus ist die optimale Pflanze als Brennstoff in Kleinheizanlagen und zum Herstellen von Pellets und Briketts, da sie sehr gut gepresst werden kann und Verbrennungseigenschaften ähnlich wie Holz besitzt. Zur Zeit laufen Versuche zur Vergasung und Verstromung der Edybuspellets.
Vorteile in Bezug auf die Brennstoffherstellung
- Verbrennung ohne Schlackebildung
- kann sehr gut zu Pellets gepresst werden
- hoher Biomasseertrag
- Sie gedeiht auch auf minderwertigen Böden und ist somit keine Konkurrenz zur Nahrungsherstellung
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